Lectorix' Sommertrip…

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Hauskauf – was für ein Akt!!

Posted by lectorix - April 27, 2011

Abgesehen davon, dass wir nie damit gerechnet hätten, dieses Jahr umziehen zu müssen, sondern das Haus kaufen, in dem wir zur Miete wohnen, gestaltet sich unsere Haussuche ebenso aufregend wie zermürbend. Hier der aktuelle Zwischenstand:

  • Von der Kündigungsfrist her müssten wir frühestens im Oktober ausziehen. Wir würden das selbst gern aber im Sommer über die Bühne bringen. Und der neue Eigentümer ebenfalls. Ich kann keine unsicheren Situationen ertragen und habe Angst, dass wir mit der Zeit noch mehr unter Druck kommen – andererseits hab ich auch keine Lust, einfach das nächstbeste Haus zu kaufen.
  • Wir haben in knapp 2 Wochen über 800 Objekte im Internet sortiert, mit x Maklern und Eigentümern telefoniert, über 20 Häuser angeschaut. Wir sind müde. Und frustriert, weil wir gerne dieses eine Haus in der anderen Gegend auf dem ganz bestimmten Grundstück parken würden.
  • Übrig geblieben sind aktuell 4 Häuser, jedes mit seinen Vorzügen, jedes mit seinen Makeln., Allesamt sind sie ohne massive Renovierungsmaßnahmen bewohnbar und liegen verkehrstechnisch für uns günstig (Nähe zu Einkaufsmöglichkeiten, Bahn nach München, Kindergarten und Grundschule sowie guter Nachmittagsbetreuung). Alle haben ausreichend Wohnfläche für den aktuellen Bedarf sowie ein großes Grundstück mit schönem Garten.
    • Haus 1: Älteres Haus in gutem Zustand, großzügige Räume, schöner riesiger Wintergarten anstelle einer Terrasse, 5 min zum nächsten Regionalbahnhof, ohne diesen zu hören, allerdings städtische Lage und große Straße in direkter Nähe. Umgebung zwar mit Kindergarten (Platzsituation noch nicht geklärt), aber in direkter Nachbarschaft offensichtlich erst mal keine Kinder. Keller und Dachboden zu niedrig für Martin. Keine Ausbaumöglichkeiten.
    • Haus 2: Ebenfalls älteres Haus, in idyllischer Dorflage, 10 min mit Auto zum Regionalbahnhof. Kürzere Anbindung von dort aus nach München. Renovierungsbedürftig in den nächsten Jahren in Bezug auf elektrische Leitungen, Heizung. Verschwenderischer Wohnraum im EG, dafür durch Dachschrägen im OG zu wenig Platz (großes Schlafzimmer, aber kleines Bad und kleine Kinderzimmer), Keller ok. Äußerst schöner Garten, Kindergarten-Platz sofort frei für Kathi, Dorf tut viel für junge Familien, großes Neubaugebiet am Ort, nette Nachbarschaft, allerdings viele alte Leute daneben, wo man trotz der aktuellen positiven Aufnahme nicht weiß, wie sie tatsächlich dann auf laute Kinderspielereien reagieren. Aber auch 2-Jährige in direkter Umgebung. Ausbau des Hauses falls Platzbedarf besteht grundsätzlich möglich, wir trauen uns das selbst aber eigentlich nicht zu. Aber wir wollen uns die bestehenden Pläne hierfür noch einmal anschauen.
    • Haus 3: erst gestern besichtigt; neueres Haus (Ende 90er) in sehr kleinem Dorf, aber nur 5 min zum Regionalbahnhof von Haus 2. KiGa am Ort, Platzsituation noch nicht geklärt. Hanggrundstück, große Durchgangsstraße direkt am Garten. Super Photovoltaik-Anlage auf dem Dach. Durch Hanglage eigenwillige Raumaufteilung: Eingang in Mittelstockwerk, dort Wohnbereich, aber führt nach draußen auf Balkon. Gartenzugang einerseits außen ums Haus rum, andererseits über Untergeschoß, dort aktuell sehr großes Elternschlafzimmer und weitere Kellerräume. Ich finde es komisch, vom Schlafzimmer aus in den Garten zu gehen. Und komisch, mein Essen aus dem Mittelstock nach unten in den Garten zu tragen – aber vielleicht gewöhne ich mich daran? Die laute Straße macht mir Sorgen und ich habe Angst, dass ich in eine sehr kompakte Dorfgemeinschaft nicht reinkomme – aber ist dies wirklich ein Problem?
    • Haus 4: mein Traumhaus. Am falschen Ort. Naja, eigentlich schon schön, in Neubausiedlung, Regionalbahnhof in 15 min erreichbar. Für meine Schwiegermutter weiter weg als Haus 2 und 3, kommt sie trotzdem jede Woche wie jetzt? Kathi dort im KiGa auf Warteliste – ob sie einen Platz bekommt? Der aktuelle Eigentümer macht uns und meinen Eltern die größten Sorgen – es ist offensichtlich, dass er sehr an dem Haus hängt und wir befürchten, dass er nicht rausgeht, auch wenn das Haus verkauft wird. Oder dass es sich stark verzögert.

Haben uns eigentlich für Haus 4 entschieden, aber was passiert, wenn der Eigentümer uns linkt? Gleiches Risiko (Verzögerung) besteht bei Haus 2, Haus 1 ist leer, Haus 3 hat konkrete Umzugspläne bereits bestehen. Martin träumt von Haus 3, wegen der Lage und PV, aber mich schreckt die Straße und im Gegensatz zu Martin habe ich das Bedürfnis, in der Dorfgemeinschaft soliden Fuß zu fassen – ich habe dort aber einfach ein komisches Gefühl, während ich bei Haus 2 und 4 hier keinerlei Sorgen habe. Ist aber alles nur ein Gefühl… 😦

Ich bin müde und ich bin es leid. Vielleicht mag uns jemand Mut zusprechen? Oder eigene Erfahrungen teilen?

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