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Resteessen mit Schuhbecks Hilfe

Posted by lectorix - Januar 30, 2011

Es kamen eigentlich mehrere Dinge zusammen, die aus völlig unnütz erscheinenden Zutaten, ordentlich Zeitdruck am Samstagmittag sowie allergrößter Unlust zum Kochen insgesamt ein sehr respektables Resteessen zaubern ließen.Ich hatte mir bereits im letzten Jahr von Tupper Gewürzmühlen gekauft, da ich mal solche Mischungen ausprobieren wollte, wie sie z.B. auch unsere Tupper-„Tante“ in ihrer Mühle drin hatte. Das schien mir so praktisch zu sein. Ist es auch. Jetzt kann man sich die Mischungen selbst herstellen (und das werde ich auch tun, sobald ich ausreichen Muse dazu habe) oder aber bereits fertig kaufen, da ich wie immer keineswegs Vorreiter einer Modewelle bin, sondern ihr pfeilgrad mit ein paar Jahren Verspätung hinterher hechle. Aber sei’s drum, immerhin hat der Markt bereits reagiert und bietet mir heutzutage eine ganze Reihe feinster Mischungen, aus denen ich auswählen kann – sogar der Real hat ein Regal für derlei Dinge, allerdings zumindest in unserem keine Nachfüllbeutel, was ich doof finde, aber vielleicht kommt das ja auch noch.

Schuhbeck ist schon länger auf diesem Dampfer angekommen – sein Onlinegewürzshop sowie die einschlägigen Laderln hatten es mir schon eine Weile angetan, aber ich war bisher zu geizig. Eines Nachts jedoch machte ich Nägel mit Köpfen und bestellte mir dreierlei Mischungen für die Mühle sowie eine Currymischung.

Und um die Mühlenmischung für Scampi und Fisch geht es heute. Ich hatte noch ein frisches Tunfischfilet, das leider aufgrund meines stattgehabten Magen-Darm-Virus noch nicht zubereitet war, aber noch tadellos aussah – und ein paar bunt zusammen gewürfelte Gemüse in der Biokiste…

Zutaten (2-3 Pers.):

1 kleines Tunfischfilet (150 g), Olivenöl, 1 mittelgroße Zwiebel, 2 Knoblauchzehen, 1/2 Lauchstange, 1 rote Paprika, evtl. etwas Zucker, Weißwein zum Ablöschen, 200 g Sahne, edelsüßes Paprikapulver, Salz, Pfeffer, Schuhbecks Mühlengewürzmischung für Scampi und Fisch.

Zubereitung:

  • Tunfisch, Lauch, Paprika in etwa gleichgroße Stücke würfeln, Zwiebel und Knoblauch fein würfeln.
  • Zunächst den Tunfisch kurz im Öl scharf anbraten, wieder herausnehmen.
  • Anschließend die Zwiebel bei mittlerer Hitze glasig braten, Lauch und Paprika hinzugeben, zum Schluss den Knoblauch (ich hab immer Angst, dass er mir verbrennt und dann bitter schmeckt…) und ca. 2 EL Paprikapulver dazu und nur noch kurz durchbraten.
  • Mit einem guten Schuss Weißwein (wahrscheinlich ist’s ein gutes Achterl, aber geht bei mir eher so „aus der Hand“ …) ablöschen. Sollte der Weißwein arg sauer sein (was bei unserem „Kochwein“ manchmal der Fall ist), streue ich ca. 1 EL Zucker über das Gemüse, rühre kurz um und lasse es ankaramellisieren und lösche erst dann mit dem Weißwein ab. Muss man nur ein wenig üben, damit es dann nicht zu süß wird 😉
  • Je nach Vergnügungssucht mit bis zu 200 g Sahne auffüllen – freilich kann man das auch schlanker gestalten…, etwas einkochen lassen.
  • Mit Salz und Pfeffer würzen, anschließend mit der Mühlenmischung durchaus großzügig abschmecken.

Servieren mit einem frischen grünen Salat und einem Glaserl Weißwein – ist eine wirklich runde nette Sache und war bei uns nicht das letzte Mal auf dem Tisch.

 

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